Die Bank bezahlte mich gut. Ich leistete mir eine neue Kamera und schmiedete anspruchsvollere Reisepläne. Mit drei anderen Absolventen der Segelschule hatte ich mich zu einem Segeltörn im nächsten September verabredet.

Klaus Toepfer aus Bad Homburg, Helmut Roemer aus Wien, den Namen des dritten Mitseglers habe ich vergessen, wir vier jungen Männer waren die Matrosen. Klaus charterte die Segelyacht „Galathea“, ein 10-m-Boot mit 4 Kojen.

Jeder von uns hatte zusätzlich zu den seemännischen Aufgaben noch einen eigenen Verantwortungsbereich. Klaus war der Schiffsführer. Er hatte schon Törn-Erfahrung, wir anderen nicht. Helmut konnte man als Bootsmann bezeichnen. Unser Dritter kümmerte sich zusammen mit Klaus um Routenplanung und Wettervorhersagen. Für diesen Zweck hatte ich mir extra den Weltempfänger von Grundig angeschafft, ein tragbares Radio. Ich war der Smutje.

Für die Bordverpflegung war ich verantwortlich. Ich bestellte Kartoffeln, Nudeln, Reis, Konserven, Gewürze und Getränke. Für uns war selbstverständlich exklusiver Champagner und edler Cognac, gereifter Portwein und schottischer Whisky auf dem Zettel. Für besondere Anlässe sind einige Flaschen des preiswerteren Weinbrandes Scharlachberg vorgesehen gewesen, was sich noch als nützlich erweisen sollte.

Die Proviantliste reichte ich über den Schiffsausrüster beim Zoll ein. Die Alkoholika wurden auf dem Schiff in einem Extra-Schapp verplombt. Erst außerhalb der 3-Meilen-Zone durfte dieser geöffnet werden. Nach dem Einlaufen in einen Hafen wird er wieder vom Zoll versiegelt. Wird das Zollschapp innerhalb der 3-Meilen-Zone entsiegelt und in den Hafen zurückgekehrt, ist bei der anstehenden Kontrolle für das komplette Lager die Abgabe zu entrichten. Damals galten noch strenge Zollvorschriften.

Meine damalige Freundin Jutta staunte über die georderten Mengen und fragte, ob wir eine Weltumseglung planen oder in einem Flottenverband mehrere Wochen unterwegs sein werden.

Die wenigen alten Dias sind digitalisiert. Die schönen Tage konnte ich mit der Kamera festhalten. An den turbulenten Tagen und durchsegelten Nächten war keine Hand frei für fotografische Dokumentation.

Die milchweiße Nymphe „Galathea“ lag im Hafen von Glücksburg. An Bord warteten meine Mitsegler auf mich. Ich hatte mich und mein altes Auto auf der langen Fahrt vom Pott an die Förde überschätzt und kam zu spät zum Zolltermin. Erst am Nachmittag bekamen wir die Zollpapiere. Die Stimmung war nicht gut. Das änderte sich schnell. Wir segelten bei leichten Winden und ruhiger See in eine sternenklare Nacht hinaus auf die Ostsee.

Wir alle waren begeistert die ganze Nacht an Bord. Der folgende Tag bescherte uns einen warmen und sonnigen Herbsttag. Unser Törn verlief ruhig und bis dahin unspektakulär. In der Plicht saßen wir zusammen, wechselten uns an der Pinne ab und genossen die mitgeführten Getränke.

Am frühen Morgen ragten die strahlend weißen Klippen von Moens Klint an Backbord in den Himmel. Welch unvergessener Anblick! Uns nächstes Ziel war Trelleborg an der schwedischen Südküste. Der Smutje bereitete das Abendessen vor, der nächste Schlag für den kommenden Tag wurde geplant.

Nach einer Nacht im Hafen liefen wir bei wolkenverhangenem Himmel, stürmischen Winden und hohem Wellengang unter Vorsegel aus. Vor dem Hafen wollten wir das Großsegel setzen, so wie wir es an der Yachtschule gelernt hatten. Klaus an der Pinne, Helmut am Großfall, wir beiden anderen an den Leinen.

Das Groß war fast an der Mastspitze angekommen, da krachte es auch schon wieder herunter. Nach eingehender Untersuchung war der Schaden gefunden. Der Schäkel am Kopfauge war gebrochen und das Fall ausgerauscht. Uns blieb nichts anderes übrig, wir segelten unter Fock zurück in den Hafen.

An der Pier standen alte Männer, die feixten und lachten. Glücklicherweise verstanden wir kein Dänisch. Wahrscheinlich haben die sich über die Milchgesichter und Angsthasen lustig gemacht. Bei dem bisschen Wind und der nur kabbeligen See gleich wieder in den schützenden Hafen zurückkehren.

Am nächsten Morgen reparierten wir den Schaden, zogen Helmut im Bootsmannssitz zur Mastspitze hoch. Dort oben vollendete er die ordnungsgemäße Führung von Segel und Fall am Mast. Mit Genugtuung bemerkten wir die wohlwollende Anerkennung der wieder an der Pier versammelten ollen Kerle, doch keine Angstbüx.

Bis wir unser nächstes Ziel Malmö erreichen konnten, war die aufziehende Schlechtwetterfront abzusegeln. Auch in dieser Situation bewiesen wir vorbildlich unsere hervorragende seglerische Ausbildung. Der Rudergänger war selbstverständlich per Life-Belt gesichert.

Bei unserer Ankunft vor der Küste von Malmö hatten wir wieder warmen Sonnenschein und leichteren Seegang. Die Schären vor dem Hafen und unser Blick auf das Land faszinierten uns alle so sehr, dass wir so nahe an Land unsere Fahrt über Grund aus den Augen verloren. Plötzlich bemerkte ich im klaren Wasser die gefährlich nahen Klippen. Aufgeschreckt konzentrierten wir uns wieder auf unser seglerisches Handwerk, orientierten uns an Karte und Seezeichen und nahmen Kurs auf die Hafeneinfahrt.

Auch hier wollten wir den Zuschauern an der Pier unsere seemännischen Fähigkeiten demonstrieren. Langsam steuern wir den hölzernen Bootssteg an. Die Mannschaft mit Fendern in Bereitschaft. Unser erfahrene Skipper Klaus an der Pinne. Kurz vor dem Erreichen der letzten Dalben wollte er den Motor starten, um abzubremsen. Außer dem wiederholten Brummen des Anlassers tat sich nichts. Der Diesel sprang nicht an. Die Distanz zur Kaimauer wurde immer kürzer, unsere Geschwindigkeit nicht geringer. Im letzten Moment gelang es mir, einen Tampen über einen der Holzpfähle zu werfen und das Schiff zum Halten zu bringen, eine Handbreit vor der Wand.

Unsere Fehlersuche offenbarte die Eigenschaften eines Mietobjektes. Immer war irgendetwas Verborgenes nicht in Ordnung. Es sollte nicht das letzte Ereignis sein. Die Vertiefung zum Öffnen des glatten Tankdeckels an Deck war gebrochen. Der defekte Verschluss war von innen mit Hansaplast verklebt worden! Sowas hält selbstverständlich kein Seewasser ab. Unser Diesel bestand also zum Teil aus Salzwasser und das mochte der Motor nicht.

Für die Instandsetzung des Motors kratzten wir gemeinsam unsere Bargeldreserven zusammen und bezahlten den nach langer Suche gefundenen Mechaniker. Ungeplant verbrachten wir das Wochenende im Hafen. Als willkommene Abwechslung duschten wir stundenlang im Segelclub von Malmö und genossen die Gastfreundschaft der schwedischen Segelkameraden. Für den Besuch der Innenstadt rasierte sich der fesche Wiener sorgfältig und machte sich landfein.

Bildergalerie  SY Galathea 1

Auf der Ostsee waren wir selten allein. Morgens konnten wir häufig Fischkutter auf dem Weg in den nächsten Hafen beobachten. Der Fang der Nacht sollte möglichst frisch direkt auf der Pier verkauft werden. Später am Tag begegneten wir einem Segelkutter unter Motor mit gerefften Segeln. Die Anzahl der an Bord herumstehenden Menschen ließ uns einen touristischen Ausflug vermuten.

Besonders eindrucksvoll gestaltete sich die Begegnung mit einem Vollschiff. Erst noch klein am Horizont kamen wir uns näher. Ein beeindruckender Rahsegler mit gesetzten Segeln zog ruhig an uns vorüber. Im Vorschiff war gut sichtbar ein schwarzer Kegel mit der Spitze nach unten gehisst. Für uns Segelexperten das sichere Zeichen, der fährt zusätzlich unter Motor und ist ausweichpflichtig. Wir alle schauten ergriffen von der Schönheit auf das uns langsam passierende Schiff, bis es am Horizont sich unseren Blicken entzog.

Jahre später identifizierte ich den Segler als das dänische Schulschiff „Georg Stage“. Die Bark war an ihren charakteristischen Merkmalen gut zu bestimmen. An jeder Seite hingen je zwei Ruderboote und am Heck eine Motorjolle außenbords an Davits. Der Rumpf war schwarz, das sichtbare Unterwasserschiff rot, die Galionsfigur und der Heckspiegel golden verziert.

Bildergalerie SY Galathea 2

Nach erfolgreicher Reparatur des Schiffsmotors liefen wir aus dem Hafen von Malmö aus, setzten wieder Segel und richteten den Bug gen Nordwest. Der Öresund war unser nächstes Ziel. Noch hatten wir nicht entschieden, ob Helsingborg in Schweden oder schon Helsingoer in Dänemark unser nächster Hafen sein sollte. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, dass keine der beiden Städte uns Unterschlupf gewähren würde.

Auf dem Weg zum Sund wollte ich während meiner Wache an der Pinne mal einen großen Frachter testen, ob der die Vorfahrtsregeln beachtet. Ich behielt meinen Kurs bei, gab mit dem Nebelhorn Signal und blieb auf Kollisionskurs. Meine Mitsegler vertrauten mir und ließen mich gewähren. Das Manöver des letzten Augenblicks bin ich dann doch nicht gefahren. Mit ausreichend Abstand zum entgegenkommenden Motorschiff fuhr ich eine Wende. Wir schauten auf die hoch über uns aufragende Bordwand des vorbeifahrenden leeren Frachters. Wahrscheinlich hatte er unser kleines Bötchen noch nicht einmal wahrgenommen. Diese und ähnliche Episoden, zum Beispiel meine nicht erlaubte Annäherung und Berührung eines Seezeichens, unterbrachen die zuweilen auch langweilige Zeit an Bord.

Im weiteren Tagesverlauf bestaunten wir die am nordwestlichen Horizont heraufziehenden gewaltigen Kumulonimbuswolken. Die untergehende Sonne malte in roten und gelben Streifen die Konturen der prächtigen dunklen Wolkenberge nach. Noch konnten wir im milden Abendlicht das Schloss und die Türme von Helsingoer erkennen. Segeln konnten wir. Das hatten wir schon bewiesen. Aber an Erfahrung mangelte es uns doch noch. Es wäre noch Zeit gewesen, einen der beiden Häfen anzulaufen. Für uns überraschend schnell wurde es dunkel, Sturm kam auf, Blitze zuckten über den Himmel und heftiger Regen peitschte uns ins Gesicht.

Gegen den kräftigen Nordwest kreuzten wir an, kamen aber kaum vorwärts. An Steuerbord das Leuchtfeuer von Helsingborg, an Backbord blinkte der Leuchtturm von der dänischen Küste herüber. Die Einfahrt in den schwedischen Hafen trauten wir uns nicht zu, schmale Einfahrt, vorgelagerte Untiefen, ungünstige Windrichtung mit zwingend erforderlichem Kreuzen, Motorleistung nicht genau bekannt.

Unsere Seekarte zeigte vor der Küste von Helsingoer ein militärisches Sperrgebiet, welches wir nicht passieren durften. Aufgrund des starken Gegenwindes konnten wir kaum Höhe gewinnen, um diesen Sektor sicher zu umfahren. Nach mehren vergeblichen Versuchen in den dänischen Hafen einzulaufen, gaben wir auf. Unsere Entscheidung war, im sicheren Abstand zum Land so lange im Sund zu kreuzen, bis sich das Wetter besserte.

Wir richteten uns darauf ein, die ganze Nacht auf See zu verbringen. Jeweils zwei hielten Wache an Deck, die anderen beiden versuchten in ihren Kojen zu schlafen. Womit wir nicht rechneten, es waren doch noch andere bei diesem Wetter unterwegs. Plötzlich tauchte in unmittelbarer Nähe vor unserem Bug ein grell erleuchteter Fischkutter aus den Wellenbergen auf. Vermutlich die Geistesgegenwart des Fischers rettete uns vor einer Kollision. So plötzlich wie der Kutter vor uns auftauchte, war er achtern wieder verschwunden.

Warum kam er uns nur so nah? Hatte er unsere gesetzten Lichter nicht gesehen? Helmut und ich hatten Wache. Klaus und unser Dritter wurden von den hektischen Manövern geweckt und kamen an Deck. Unser Dritter inspizierte unsere Lichter. Alles dunkel, kein Positionslicht brannte. Die Kabel waren gebrochen. Was tun? Nach kurzem Beraten, einer der Wache an Pinne und Groß, der andere sitzt an Deck und leuchtet mit einer Taschenlampe in das Segel. Im Ernstfall könnten wir gesehen werden. So verging die Nacht.

Am nächsten Morgen flaute der Wind ab und Nebel legte sich auf das glatte Wasser. Unsere schlaftrunkenen Augen bemerkten das nahe Ufer. Ohne genau zu wissen, wo wir gerade waren, folgten wir dem Verlauf der Küste. Im aufklarenden Morgen erreichten wir einen Hafen, legten an der ersten Kaimauer an, vertäuten das Boot und verkrochen uns in die Kojen. Kaum eingeschlafen alarmierten uns ohrenbetäubendes Hupen von Schiffsirenen. Schlaftrunken torkelten wir an Deck. Eine Fähre beanspruchte ihren Liegeplatz. Wir lagen im falschen Hafenbecken.

Hundemüde machten wir eilig unseren Kahn los, schipperten zu einem anderen Liegeplatz und verkrochen uns wieder unter Deck. Am Nachmittag wachten wir auf und entdeckten, Hundested war der Name der kleinen Hafenstadt an der Nordwestküste von Seeland. Die dramatische Nacht hatten wir unbeschadet überstanden. Jetzt hatten wir genug und wir alle wollten nur noch nach Hause.

Bildergalerie SY Galathea 3

Eine Herausforderung stand uns noch bevor. Durch den Motorschaden und aufgrund des verschlafenen Tages in Hundested kam unser Törnplan durcheinander. Uns fehlte fast ein ganzer Reisetag. Wir hatten die Wahl, entweder unter Segel außen herum oder abkürzend unter Motor durch eine enge und flache Passage. Über die Seekarten gebeugt berieten wir uns. Schließlich entschied Klaus, es sich zuzutrauen.

Voller Anspannung nahmen wir unsere Positionen ein. Klaus konzentrierte sich an der Pinne auf den Kurs, unser Dritter war der Navigator mit Blick auf Karte und Umgebung, Helmut und ich standen auf dem Vorschiff an der Reling und kontrollierten im klaren Wasser, wieviel wir davon noch unter dem Kiel hatten. Unser Kapitän lieferte sein Meisterstück ab.

Auf den folgenden Seemeilen entschädigten uns angenehmes Wetter und günstige Winde für die zurückliegenden beschwerlichen Tage. Die Arbeiten auf dem Vorschiff waren bequem zu erledigen. Mit einer Flasche Bier in der Hand konnte Helmut ungestört seinen Gedanken freien Raum gewähren.

Svendborg war unser letzter dänischer Hafen. Noch einmal erwarteten wir den Besuch des Zöllners. Bei der Gelegenheit sollte die Bedeutung des unverzichtbaren Weinbrands Scharlachberg hervorgehoben werden.

In den verschiedenen Häfen hatten wir mit der freigiebigen Verteilung dieses Alkohols Annehmlichkeiten erworben. Bei einer Gelegenheit schlenderten wir im Hafen herum und schauten uns um. Bei einem der Fischer erstanden wir dicke Kabeljaufilets mit der Scharlachberg-Währung. Bei einem anderen Fischer entdeckte ich in einem Eimer zwei recht große und einen kleineren Hummer. Auch hier wechselten Schnaps und Krustentiere die Besitzer.

Bei der Zubereitung der Hummer ergab sich aber ein Problem. Kochen konnte ich, Hummer töten nicht. Das Wasser kochte und brodelte, die Hummer steckten immer noch im Eimer. Was tun? Die Mannschaft wartete auf die Köstlichkeiten. Kurz entschlossen schnappte sich Helmut einen Hummer, steckte ihn mit dem Kopf zuerst in das siedende Wasser, der Hummer zappelte kurz und wurde rot. Dem zweiten erging es ebenso. Bei dem kleinen dritten Krustentier war das Wasser nicht mehr kochend und die Gasflasche leer. Sein Kampf dauerte leider etwas länger. Köstlich waren alle drei.

Den Zöllner in Svendborg empfingen wir wie üblich an Bord. Die Kajüte war aufgeräumt, die Kombüse sauber geputzt. Auf dem Tisch ein sauberes Tuch und darauf eine angebrochene halbvolle Flasche Scharlachberg. Unsere sonstigen Vorräte fein sortiert im Schapp.

Die Zollformalitäten waren zügig erledigt, gute Heimreise und noch angenehmen Abend im Hafen gewünscht und Abschied. Wir warteten an Deck mit unserem abendlichen Bier in der Hand. Das war nicht alles, das wussten wir. Der Zöllner kam tatsächlich wieder, schlenderte an unserem Schiff vorbei, grüßte und ging weiter, kehrte zurück und nickte uns zu. Nach wenigen Schritten kehrte er wieder um und sprach uns an.

Morgen Abend seien wir doch schon zu Hause und haben doch noch so viele Vorräte. Seine Frau liegt zu Hause mit Fieber im Bett und bräuchte doch dringend zur Gesundung einen Grog. Er habe doch nichts im Vorrat und die Geschäfte seien doch auch schon zu. Wir aber besitzen doch mehr als wir verbrauchen können. Ob wir ihm in seiner Not nicht helfen könnten. Das würden wir gerne, doch können wir nicht, war unsere verschmitzte Antwort. Wie er wisse, ist unser Spirituosenlager schon versiegelt. Das dürfen wir nicht mehr öffnen. Dem könne er abhelfen, gab er zu bedenken. Er habe ein neues Protokoll und ein neues Siegel mitgebracht. Das könne er nach der neuerlichen Öffnung wieder einsetzen. Dem Manne haben wir gerne mit zwei Flaschen geholfen.

Am Ende unserer Reise habe ich den verbliebenen Proviant unter uns aufgeteilt. Klaus reiste ungeduldig als erster ab. Unserer Dritter prüfte noch seinen Anteil und verschwand auch ohne viel Aufhebens. Helmut packte in Ruhe den mit seiner Nationalflagge geschmückten Rucksack. Freundschaftlich verabschiedeten wir uns voneinander. Später schrieb er mir in einem Brief, auf einem Segeltörn in der Adria hätte er mich sehr gerne in der Kombüse gehabt.

Bildergalerie SY Galathea 4

* Von der zierliche Nymphe SY Galathea bis zur kraftvollen Jagdgöttin Bark Artemis spannt sich der Bogen meiner Segelabenteuer. Damals beim Abschied von der Flensburger Förde hatte ich das noch nicht geahnt.

Aufgezeichnet im Dezember 2025